Arca erhebt den Anspruch ein professionelles Tischfußballgerät, gleichzeitig aber auch ein dekorativer Einrichtungsgegenstand für das Zuhause oder das Büro zu sein. Die archaische  Materialästhetik von Beton und Holz sowie die konkrete, konstruktivistische Formgebung gliedern sich dabei besonders in die Interiorwelten industriellen Charmes und roher Gemütlichkeit ein. Mit Arca ist der Tischfußball somit gleichermaßen auch in Loft und Herrenzimmer angekommen. Im Material Beton manifestiert sich der Gedanke des Agon und illustriert eine steinerne Arena gegossen in eine festungsartige Kontur. Die Protagonisten des Wettstreits sind dabei nicht etwa Fußballspieler, sondern Skulpturen, die in ihrer bedingungslosen Funktionalität nur der Mechanik des Spiels dienen. Getragen wird dieses System von einer in Eichenholz ausgeführten Tischkonstruktion. Die nach außen leicht ausgestellten Beine erhöhen die Standfestigkeit und  bilden einen Sockel, welcher die Sonderstellung des verwendeten Materials und der funktionalen Strukturen weiter hervorhebt. Die Verbindung der beiden Komponenten geschieht dabei nur durch das Auflegen des Betonkorpus und wird durch beidseitig drei Verzahnungselemente in Position gehalten. Die Reihung dieser zutage tretenden Zähne wird damit einerseits zum exponierten Dekor und darüber hinaus zum kommunikativen Symbol des unabdingbaren Zusammenhalts zwischen den Funktionsebenen.